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Das Fach Nuklearchemie gehört zur Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät und ist daher im Lehrplan des Departments Chemie der Universität zu Köln verankert. Die Nuklearchemie ist ein Forschungsbereich der Chemie, der sich in erster Linie mit radioaktiven Elementen und ihren Kernreaktionen beschäftigt. Als ein Zweig der Chemie beinhaltet sie auch Teile anderer traditioneller Felder der Chemie wie der organischen, analytischen, anorganischen und physikalischen Chemie. Am IREMB werden beispielsweise Methoden aus der klassischen organischen Chemie in neue Markierungskonzepte der Radiochemie übertragen. Durch seinen interdisziplinären Charakter ist sie auch in den Lebenswissenschaften von herausragender Bedeutung und wird hier besonders im nuklearmedizinischen Bereich angewendet. Nuklearchemie kann im Bachelor-Studiengang als Wahlpflichtmodul NC gewählt werden.

Folgende Leistungen muss der Kandidat hierbei abdecken:

  • Vorlesung (2 Std. mit Faktor 1,5): 3 LP (Prüfung: Klausur)
  • Übung (2 Std. mit Faktor 1): 2 LP (Prüfung: Kolloquiumsvortrag)
  • Praktikum (8 Std. mit Faktor 0,75): 6 LP (Prüfung: Abschlusskolloquium)

Auch hat der Studierende die Möglichkeit eine Bachelor-Arbeit an unserem Institut anzufertigen.

  • Bachelor-Arbeit 12 LP
  • Bachelor-Kolloquium 2 LP

In der Vorlesung und dem zugehörigen Seminar wird eine ausführliche Einführung in die Nuklearchemie gegeben. Folgende Lerninhalte werden in der Vorlesung und dem Seminar vermittelt:

Geschichte der Radioaktivität, Einheiten der Radioaktivität, natürliche Radionuklide, Masse und Bindungsenergie von Kernen, Nukleon-Nukleon-Wechselwirkung, Kernspin, Kernmomente, Tröpfchenmodell des Kerns, Schalenstruktur, Zerfallsgesetze, α-, β- und γ-Zerfall, Spontanspaltung, induzierte Spaltung, elektromagnetische Übergänge, Wechselwirkung von Strahlung mit Materie, Messung radioaktiver Strahlung, Nucleosynthese, Kernreaktionen, Energetik, Wirkungsquerschnitt, Compoundkern, Isotopieeffekte.