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Der Bereich Forschung & Entwicklung unseres Instituts beschäftigt sich in erster Linie mit der Entwicklung von neuen 18F-Markierungsstrategien und intelligenten radioaktiven Sonden für die molekulare Bildgebung.

Der erste Forschungsschwerpunkt konzentriert sich auf die Übertragung innovativer Fluorierungsmethoden aus der organisch präparativen Chemie in die Radiochemie. Die besondere Schwierigkeit bei diesem Transfer liegt darin, dass im Gegensatz zur organischen Chemie, bei der Fluor in wägbaren Mengen (mg-Mengen) vorliegt, in der Radiochemie trägerfreie, d.h. gewichtslose Mengen an Fluorid zum Einsatz kommen. Des Weiteren muss aus Strahlenschutzgründen mit entsprechenden Abschirmmaßnahmen gearbeitet werden.

Der zweite Schwerpunkt unseres Instituts beschäftigt sich mit der Entwicklung neuer intelligenter radioaktiver Sonden, die krankhafte Prozesse wie Tumore oder Entzündungsprozesse nicht invasiv darstellen können. Dazu werden molekulare Targets ausgewählt, die infolge der Erkrankung fehlreguliert sind (z.B. beim Prostata-Karzinom ein bestimmtes Antigen, dass verstärkt auftritt). Für diese Targets werden maßgeschneiderte radioaktive Moleküle synthetisiert, die sich nach systemischer Applikation in den erkrankten Regionen des Körpers anreichern und dort aufgrund ihres β+-Zerfalls mittels PET nachgewiesen werden können. Der Entwicklungsprozess einer neuen Sonde gliedert sich hierbei in unterschiedliche Abschnitte, wobei auch der biologischen Evaluation in der Zelle und im Tiermodell eine wichtige Rolle zukommt bevor die Radiosonde im Menschen eingesetzt werden kann.